Kurz gesagt: Ein Imbiss gewinnt online vor allem in der Mittagsspitze: Gäste bestellen vorab mit Gericht, Optionen und Uhrzeit, und am Tresen liegt eine fertige Bestellung. Bei kleinen Warenkörben trifft Portal-Provision besonders hart; ein eigenes Bestellsystem mit festem Beitrag, QR-Code im Laden und einem Schalter, der die Abholung stoppt, wenn die Küche voll ist, hält die Marge im Haus.
Das Problem ist nicht die Menge, sondern eine Stunde
Ein Imbiss verkauft viele kleine Bestellungen, und die meisten davon zwischen 11:30 und 13:30 Uhr. In dieser Zeit entscheidet jede Minute am Tresen. Eine Telefonbestellung, bei der erst Name, Soße und Zwiebeln diktiert werden, kostet Zeit, die der Mann an der Kasse nicht hat.
Bestellt der Gast stattdessen vorab, tippt er Gericht, Optionen und Uhrzeit selbst ein. Am Tresen liegt dann eine fertige Bestellung, und der Gast muss nichts erklären.
Warum Provision bei kleinen Warenkörben wehtut
Bestellportale nehmen typisch 13 bis 30 Prozent Provision je Bestellung. Das trifft Imbisse besonders hart, weil der Warenkorb klein ist und die Marge schmal.
Ein Beispiel mit runden Zahlen: Eine Bestellung über 12 Euro, 20 Prozent Provision, das sind 2,40 Euro. Bei 300 solchen Bestellungen im Monat gehen 720 Euro an das Portal. Das Essen ist gekocht, die Verpackung bezahlt, der Spieß geschnitten – verdient hat auch das Portal. Was die Provision bei Ihrem Haus ausmacht, zeigt der Provisionsrechner.
Ein fester Beitrag verhält sich anders: Ein voller Mittag kostet genauso viel wie ein leerer Dienstag. Bei Resmuar gibt es keine Provision und keine Gebühr pro Gast.
Abholzeiten, die die Küche halten kann
Das Wichtigste an einem Bestellsystem zum Abholen ist nicht das Formular, sondern der Takt. Folgendes sollte es können:
- Abholzeiten aus Ihrer echten Küchenplanung, samt Vorlaufzeit. Der Gast wählt keine Uhrzeit, die Sie nicht halten können.
- Ein Schalter für die Mittagsspitze. Ist die Küche am Anschlag, stoppen Sie die Abholung mit einem Schalter. Die Website sagt es dem Gast sofort, statt Bestellungen anzunehmen, die niemand halten kann.
- Der Pass im Panel. Jede Bestellung ist eine Karte unter Neu, In der Küche und Abholbereit. Große Knöpfe, gebaut für den Tresen, nicht fürs Büro.
- Meldung mit Ton. Neue Bestellungen kommen als Push auf Telefon oder Tablet, auch wenn das Panel nicht offen ist. Bonzettel lassen sich auf Bondruckern mit 80 oder 58 mm drucken.
- Stornieren, solange die Küche nicht angefangen hat. Danach bleibt die Bestellung bestehen, bei Verspätung geht eine Erinnerung an den Gast.
Wer eine ready2order-Kasse nutzt, kann die Bestellungen optional automatisch dorthin übernehmen. Beleg, Zahlung und TSE bleiben in Ihrer eigenen Kasse.
Kurze Karte, viele Optionen
Eine Imbisskarte ist kurz, aber jedes Gericht hat Varianten: mit Fleisch oder vegetarisch, mit oder ohne Zwiebeln, mit scharfer Soße, als Teller oder im Brot. Zwanzig Gerichte werden schnell zu zweihundert Möglichkeiten.
Deshalb brauchen Sie keine lange Karte, sondern Optionen je Gericht. In der digitalen Speisekarte legen Sie Größen und Optionen mit eigenem Preis fest: klein, groß, extra Käse. Der Gast wählt, was er will, und der Preis steht im Haus fest.
- Vegan, vegetarisch und halal sind gekennzeichnet.
- Allergene nach LMIV stehen am Gericht und beim Bestellen, nicht nur auf einem Aushang. Gäste können ganze Allergen-Familien ausblenden.
- «Ausverkauft» mit einem Schalter. Ist das Lammfleisch alle, steht es nicht mehr zur Wahl. Um 04:00 Uhr stellt sich der Schalter zurück.
- Aktionen wie «Heute bei uns» oder ein Gutschein-Code mit Zeitraum und Höchstzahl.
QR-Code am Tresen und im Laden
Viele Gäste stehen im Laden und warten. Für sie ist der QR-Code gedacht: Er zeigt direkt auf Ihre Website, unter Ihrer eigenen Adresse, ohne fremden Dienst dazwischen. Den fertigen Aufsteller druckt das Panel für Sie. Der Gast scannt, bestellt das nächste Mal vorab und muss keine App installieren.
Die Restaurant-Website zeigt Öffnungszeiten, Adresse und Telefon, die drei Dinge, die Gäste am häufigsten suchen.
Bezahlen und Liefern
Bezahlt wird im Haus. Wenn Sie es einschalten, kann der Gast auch online zahlen, mit Karte, Apple Pay oder Google Pay, über Ihr eigenes Stripe-Konto. Belastet wird erst, wenn Sie die Bestellung annehmen. Trinkgeld ist freiwillig und steht nie im Umsatz versteckt.
Fahren Sie selbst aus, schalten Sie die Lieferung dazu: in die Postleitzahlen, die Sie festlegen, mit eigenem Mindestbestellwert und eigener Liefergebühr. Fahrer stellt Resmuar nicht.
So fängt es an
Sie schicken Ihre Speisekarte als PDF oder Foto und Ihre Öffnungszeiten. Wir übertragen die Karte, ein Mensch prüft jede Zeile, und Sie sehen alles über einen privaten Vorschaulink. Meist steht das Haus nach wenigen Tagen. Das Bestellen können Sie vorher im offenen Demo-Restaurant ausprobieren, ein Gespräch über Ihr Haus beginnt unter Anfrage.
Häufige Fragen
Brauchen meine Gäste eine App?
Nein. Der QR-Code und der Link öffnen die Karte im Browser des Telefons. Nichts wird heruntergeladen, nichts muss installiert werden.
Was passiert, wenn die Küche nicht hinterherkommt?
Ein Schalter im Panel stoppt die Abholung, bis die Küche wieder Luft hat. Die Website zeigt das dem Gast sofort.
Muss ich mein Portal kündigen?
Nein. Beides kann nebeneinander laufen. Das Portal bringt neue Gäste, die eigene Website hält die Stammgäste ohne Provision.