Was kostet eine Restaurant-Website?

Eine Restaurant-Website kostet zwischen wenigen Euro im Monat und mehreren tausend Euro einmalig. Entscheidend ist weniger das Design als die Frage, wer die Speisekarte pflegt und was Reservierung und Abholung kosten.

Aktualisiert: · Resmuar, Wolfsburg

Eine Köchin macht sich in der Küche Notizen.

Kurz gesagt: Eine Restaurant-Website kostet mit einem Baukasten typisch 7 bis 40 Euro im Monat, bei einem Freelancer oder einer Agentur einmalig ab etwa 1.500 Euro und als Gastro-Komplettpaket typisch 30 bis 85 Euro im Monat. Den Unterschied machen weniger Design und Preis als die Frage, wer die Speisekarte pflegt und ob Reservierung und Bestellung dabei sind.

Die drei Wege und was sie kosten

Wer eine Website für sein Restaurant möchte, hat im Kern drei Möglichkeiten. Jede kostet anders, und jede verteilt die Arbeit anders zwischen Ihnen und dem Anbieter.

Baukasten. Sie klicken die Seite selbst zusammen, aus Vorlagen eines Anbieters. Das kostet typisch 7 bis 40 Euro im Monat, je nach Paket und je nachdem, ob die eigene Internetadresse dabei ist. Der Preis ist niedrig, die Arbeit liegt komplett bei Ihnen: Texte, Fotos, Öffnungszeiten, jede Änderung an der Karte. Reservierung und Bestellen sind meist nicht enthalten und kommen als Zusatzdienste mit eigenen Preisen dazu.

Agentur oder Freelancer. Jemand baut die Seite nach Ihren Wünschen. Freelancer beginnen meist bei etwa 1.500 Euro einmalig. Agenturen liegen oft zwischen 2.500 und 3.500 Euro und selten unter 3.000 Euro. Dafür bekommen Sie eine Seite, die zu Ihrem Haus passt. Nach der Übergabe sind Sie aber wieder allein: Wer die Speisekarte ändert, zahlt nach Stunden oder lernt das Programm selbst. Reservierung und Abholung werden in der Regel über fremde Dienste eingebunden, die wiederum eigene Preise haben.

Gastro-Komplettpaket. Ein Anbieter, der nur Gastronomie macht, liefert Website, Speisekarte, Reservierung und oft auch Abholung aus einer Hand. Typisch sind 30 bis 85 Euro im Monat. Der Unterschied liegt in der Pflege: Bei manchen Anbietern tragen Sie die Karte selbst ein, bei anderen übernimmt das der Anbieter. Fragen Sie danach, bevor Sie unterschreiben.

WegEinmaligMonatlichWer pflegt die Karte?Reservierung dabei?Abholung dabei?
Baukastenmeist nichtstypisch 7 bis 40 EuroSie selbstmeist nicht, Zusatzdienstmeist nicht, Zusatzdienst
Agentur oder Freelancerab etwa 1.500 Euro, Agenturen oft 2.500 bis 3.500 EuroBetrieb und Pflege nach AufwandSie oder die Agentur nach Stundenüber fremde Diensteüber fremde Dienste
Gastro-Komplettpaketje nach Anbietertypisch 30 bis 85 Euroje nach Anbietermeist jaoft ja

Was oft vergessen wird

Der Preis für die Website ist nur der Anfang. Eine Restaurant-Seite verursacht laufende Kosten, die in keinem Angebot ganz oben stehen.

  • Die Internetadresse. Sie wird jedes Jahr fällig. Bei manchen Paketen ist sie enthalten, bei anderen zahlen Sie sie getrennt. Prüfen Sie auch, ob die Adresse auf Ihren Namen läuft und nicht auf den des Anbieters.
  • Der Betrieb. Die Seite muss irgendwo laufen, erreichbar bleiben und gesichert werden. Bei Baukasten und Komplettpaket steckt das im Monatsbeitrag. Bei einer Agenturseite kommt es als eigener Posten dazu.
  • Die Pflege der Speisekarte. Das ist der größte versteckte Posten. Preise ändern sich, Gerichte kommen und gehen, Allergene müssen stimmen. Wenn jede Änderung eine Stunde Arbeit oder eine Rechnung bedeutet, bleibt die Karte irgendwann veraltet. Eine veraltete Karte kostet Vertrauen. Was eine digitale Speisekarte hier abnimmt, steht auf einer eigenen Seite.
  • Fotos. Gute Bilder vom Haus und vom Essen machen den Unterschied. Rechnen Sie mit einem Fotografen oder mit Zeit für eigene Aufnahmen.
  • Öffnungszeiten. Ruhetage, Ferien, Feiertage. Wer das nicht pflegt, hat Gäste vor verschlossener Tür und schlechte Bewertungen.

Dazu kommen die Systeme für Reservierung und Bestellung. Reservierungssysteme gibt es in Basisversionen ohne Grundgebühr, ernsthafte Pakete kosten typisch 30 bis 200 Euro im Monat, manche berechnen zusätzlich eine Gebühr je Gast. Bestellplattformen nehmen meist 13 bis 30 Prozent Provision je Bestellung. Provisionsfreie Bestellsysteme kosten typisch 39 bis 120 Euro im Monat. Auf ein Jahr gerechnet ist die Website selbst oft der kleinste Teil.

Woran Sie eine gute Restaurant-Website erkennen

Preis ist das eine, Nutzen das andere. Eine Restaurant-Website hat einen Zweck: Gäste sollen finden, was sie suchen, und dann kommen. Diese Punkte zeigen, ob eine Seite das leistet.

  • Die Speisekarte ist aktuell und nennt Allergene. Ein PDF von vor zwei Jahren reicht nicht. Die 14 Allergene nach LMIV gehören an jedes Gericht, und was ausverkauft ist, sollte auch so dastehen.
  • Öffnungszeiten mit «Jetzt geöffnet». Der Gast will nicht rechnen. Die Seite sollte auf einen Blick sagen, ob Sie gerade offen haben, Ruhetage und Sondertage eingeschlossen.
  • Reservierung ohne Portal. Der Gast reserviert bei Ihnen, nicht bei einem Vermittler, der Ihre Gäste sammelt und Ihnen dafür Gebühren berechnet.
  • Abholung ohne Provision. Wenn Gäste vorbestellen und abholen, sollte der Umsatz bei Ihnen bleiben.
  • Auf dem Telefon bedienbar. Die meisten Gäste schauen unterwegs. Karte, Öffnungszeiten und Reservierung müssen auf einem kleinen Bildschirm funktionieren.
  • Eigene Internetadresse. Ihr Haus unter Ihrem Namen, nicht als Unterseite eines Anbieters.

Was eine solche Seite im Einzelnen enthält, steht unter Restaurant-Website von Resmuar.

So macht es Resmuar

Resmuar ist ein Paket: Website auf eigener Internetadresse, digitale Speisekarte, Online-Tischreservierung, Bestellen zum Abholen und ein Panel für das Team. Module, die Sie nicht brauchen, schalten Sie ab. Nur die Speisekarte allein geht auch.

Der Preis ist ein fester Beitrag. Es gibt keine Gebühr pro Gast und keine Provision auf Bestellungen. Das Preis-Prinzip steht auf der Preisseite, die Zahl nennen wir Ihnen im Gespräch; hier geht es um den Markt, nicht um unser Angebot.

Die Einrichtung übernehmen wir. Sie schicken uns Ihre Speisekarte als PDF oder Foto und Ihre Öffnungszeiten. Wir bauen alles, ein Mensch prüft jede Zeile, und Sie bekommen einen Vorschaulink, bevor die Seite online geht. Meist ist das innerhalb weniger Tage erledigt.

Die Reservierung zeigt echte freie Zeiten, zählt Plätze über die ganze Aufenthaltsdauer und sperrt Doppelbuchungen. Gäste bekommen Bestätigung und Erinnerung per E-Mail mit einem Stornolink, ohne Konto. Zur Abholung kommt auf Wunsch die eigene Lieferung, in die Postleitzahlen, die das Haus festlegt. Bezahlt wird bei der Abholung im Haus oder, wenn das Haus es einschaltet, online über sein eigenes Stripe-Konto; Kartendaten sieht Resmuar nie. Auf der Seite läuft keine Werbung und keine Auswertung durch Dritte. Die Daten liegen in Deutschland und werden jede Nacht gesichert.

Wenn Sie sehen wollen, wie das aussieht, gibt es unter Demo-Restaurant ein offenes Beispielhaus und auf Wunsch ein Gespräch.

Häufige Fragen

Reicht ein Google-Eintrag statt einer eigenen Website?

Für die ersten Gäste ja, aber der Eintrag gehört Google, nicht Ihnen. Sie können dort keine vollständige Karte mit Allergenen pflegen, keine Plätze zählen und keine Abholung anbieten. Eine eigene Seite ergänzt den Eintrag, sie ersetzt ihn nicht.

Was kostet es, die Speisekarte auf der Website zu ändern?

Das hängt vom Weg ab. Im Baukasten kostet es Ihre Zeit. Bei einer Agentur oft eine Rechnung nach Stunden. Bei Komplettpaketen ist es meist im Monatsbeitrag enthalten, entweder tragen Sie es selbst ein oder der Anbieter macht es. Fragen Sie vor dem Vertrag genau danach.

Brauche ich Reservierung und Abholung überhaupt?

Nicht jedes Haus. Ein Café ohne Reservierung braucht vor allem Karte und Öffnungszeiten. Ein Restaurant mit vollen Wochenenden spart mit einer Online-Reservierung Telefonzeit. Ein Imbiss mit Stammgästen verdient an der Abholung, wenn keine Provision abgeht. Fangen Sie mit dem an, was Sie täglich brauchen.

Weiterlesen im Ratgeber

Alles in einem Paket, auf Ihrer eigenen Adresse

Website, digitale Speisekarte, Reservierung und Bestellen zum Abholen, eingerichtet von uns in Wolfsburg. Ein fester Beitrag, keine Gebühr pro Gast, keine Provision.

Ihr Haus verdient eine eigene Adresse.

Oder schreiben Sie uns – wir richten die Demo mit Ihrer Speisekarte ein.

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