Website und Online-Bestellung für die Pizzeria: ohne Provision

Pizza ist ein Bestellgeschäft: telefonisch, am Tresen, übers Portal. Wer die Bestellung auf die eigene Website holt, behält den Gast, die Marge und die Kontrolle über die Küche.

Stand: · Resmuar, Wolfsburg

Zwei Gäste bestellen am Tisch, die Bedienung hält das Tablet.

Kurz gesagt: Eine Pizzeria braucht online mehr als eine PDF-Karte: Größen und Extras mit eigenem Preis je Gericht, Abholzeiten, die der Ofen halten kann, auf Wunsch eigene Lieferung nach Postleitzahl und die 14 Allergene am Gericht. Läuft die Bestellung über die eigene Website statt über ein Portal, fällt keine Provision je Bestellung an.

Warum Pizzerien unter Portalen besonders leiden

Eine Pizza hat einen niedrigen Preis und einen festen Wareneinsatz. Der Warenkorb liegt oft bei 20 bis 30 Euro. Bestellportale nehmen typisch 13 bis 30 Prozent Provision je Bestellung. Dann bleibt von einer Pizza wenig übrig, und die Küche arbeitet am Abend für das Portal.

Ein Beispiel mit runden Zahlen: Ein Gast bestellt für 28 Euro. Bei 20 Prozent Provision behält das Portal 5,60 Euro. Bei 150 solchen Bestellungen im Monat sind das 840 Euro. Wie viel es bei Ihrem Haus ist, rechnet der Provisionsrechner in einer Minute aus.

Dazu kommt: Der Gast ist nach der Bestellung nicht Ihr Gast, sondern der des Portals. Beim nächsten Hunger sucht er dort wieder, und neben Ihnen stehen die anderen Pizzerien der Stadt.

Eine Pizzakarte muss bestellbar sein, nicht nur lesbar

Ein PDF der Speisekarte auf der Website hilft dem Gast beim Lesen, aber nicht beim Bestellen. Pizza hat mehr Varianten als fast jedes andere Gericht: Größe, Boden, Extras. Damit der Gast online genau das bestellen kann, was er am Telefon bestellt, braucht die digitale Speisekarte ein paar feste Dinge:

  • Größen und Optionen je Gericht. Klein, groß, extra Käse: jede Variante mit eigenem Preis, den Sie festlegen.
  • Der Preis steht bei Ihnen fest. Er liegt nicht im Telefon des Gastes, sondern im System des Hauses. Was der Gast sieht, gilt.
  • «Ausverkauft» mit einem Schalter. Ist der Thunfisch alle, nimmt ihn niemand mehr in den Warenkorb. Um 04:00 Uhr stellt sich der Schalter von selbst zurück.
  • Aktionen und Gutschein-Codes. Zum Beispiel zwei Euro auf die Pizzen, gültig bis Sonntag, höchstens fünfzig Mal. Der Gast tippt den Code beim Bestellen ein.
  • Fotos, wenn Sie welche haben. Wir bereiten sie für die Website auf.

Abholung: der Ofen gibt den Takt vor

Am Freitagabend kommen die Bestellungen gleichzeitig. Ein Bestellsystem zum Abholen muss deshalb nicht möglichst viele Bestellungen annehmen, sondern nur solche, die die Küche halten kann.

  • Abholzeiten aus der echten Küchenplanung, samt Vorlaufzeit. Eine Bestellung um 19:00 Uhr für 19:05 Uhr gibt es nicht.
  • Ein Schalter für den Ernstfall. Ist die Küche am Anschlag, stoppen Sie die Abholung mit einem Schalter. Die Website sagt es dem Gast sofort.
  • Der Pass im Panel. Jede Bestellung ist eine Karte unter Neu, In der Küche oder Abholbereit. Verspätet heißt: ein roter Punkt und alle fünf Minuten eine Erinnerung.
  • Meldung aufs Gerät. Neue Bestellungen kommen als Push mit Ton auf Telefon oder Tablet, auch wenn das Panel nicht offen ist. Bonzettel drucken auf Bondruckern mit 80 oder 58 mm.

Wer eine Kasse mit Schnittstelle nutzt: Optional gehen Bestellungen automatisch in die ready2order-Kasse. Beleg, Zahlung und TSE bleiben in Ihrer eigenen Kasse.

Eigene Lieferung nach Postleitzahl

Viele Pizzerien fahren selbst aus. Das ist ein Geschäft für sich, aber kein Grund, es einem Portal zu überlassen. Die Lieferung ist ein Schalter in den Bestellregeln:

  • Sie tragen die Postleitzahlen ein, in die Sie fahren.
  • Sie legen Mindestbestellwert und Liefergebühr fest und wie lange Ihr Fahrer braucht.
  • Der Gast sieht Gebühr und Mindestbestellwert, bevor er bestellt, und wählt die Uhrzeit, zu der das Essen bei ihm sein soll.
  • Auf der Karte im Panel stehen Adresse und Ankunftszeit, der Beleg wird zum Zettel für den Fahrer.

Fahrer stellt Resmuar nicht. Wer niemanden hat, bleibt bei der Abholung und schaltet die Lieferung später dazu.

Allergene gehören an die Pizza

Die LMIV verlangt auch bei lose abgegebenen Speisen die 14 Hauptallergene. Bei Pizza sind das vor allem Gluten, Milch und je nach Belag Fisch, Eier oder Sellerie. Auf einer digitalen Karte stehen die Allergene am Gericht, und der Gast kann ganze Familien ausblenden: alles mit Gluten, alles mit Milch. Dieselben Angaben stehen beim Bestellen dabei, nicht nur auf der Karte im Haus.

Ein Prüfbildschirm im Panel hält jede Beschreibung gegen die deklarierten Allergene. Steht «Sahne» im Text, aber kein Milch-Kennzeichen am Gericht, sehen Sie es. Die Verantwortung bleibt bei Ihrem Haus, das Werkzeug dafür haben Sie.

Was es kostet

ModellKosten bei 150 Bestellungen zu je 28 EuroWächst mit den Bestellungen?
Bestellportal, 20 Prozent840 Euro im MonatJa, mit jeder Bestellung
Resmuarfester Beitrag, keine Provision, keine Gebühr je GastNein

Das Beispiel ist gerechnet, nicht gemessen. Ihre Zahlen setzen Sie in den Provisionsrechner ein.

So macht es Resmuar

Sie schicken Ihre Speisekarte als PDF oder Foto und Ihre Öffnungszeiten. Wir übertragen die Karte, ein Mensch prüft jede Zeile, und Sie sehen alles über einen privaten Vorschaulink, bevor ein Gast es sieht. Meist ist das Haus nach wenigen Tagen online, auf Ihrer eigenen Internetadresse. Die Restaurant-Website, die Karte, die Bestellung und die Tischreservierung für den Gastraum gehören zu einem Paket. Jedes Modul lässt sich einzeln zu- oder abschalten.

Bezahlt wird im Haus oder an der Tür. Wenn Sie es einschalten, zahlt der Gast online über Ihr eigenes Stripe-Konto; Resmuar sieht keine Kartendaten und hält kein Geld. Die Kosten sind ein fester Beitrag, keine Provision, keine Gebühr pro Gast. Das Bestellen können Sie im offenen Demo-Restaurant ausprobieren, ein Gespräch über Ihr Haus beginnt unter Anfrage.

Häufige Fragen

Können Gäste Größe und Extras selbst wählen?

Ja. Größen und Optionen legen Sie je Gericht fest, jede mit eigenem Preis, zum Beispiel klein, groß oder extra Käse. Der Gast wählt sie beim Bestellen, der Preis wird im Haus bestätigt.

Muss ich selbst ausliefern?

Nein. Abholung geht immer, Lieferung ist ein Baustein für Häuser mit eigenen Fahrern. Fahrer stellt Resmuar nicht.

Kann ich das Portal weiter nutzen?

Ja. Beides läuft nebeneinander: Das Portal bringt neue Gäste, die eigene Website hält die Stammgäste ohne Provision. Ein Hinweis auf dem Karton zeigt Gästen den direkten Weg für das nächste Mal.

Weiterlesen im Ratgeber

Alles in einem Paket, auf Ihrer eigenen Adresse

Website, digitale Speisekarte, Reservierung und Bestellen zum Abholen, eingerichtet von uns in Wolfsburg. Ein fester Beitrag, keine Gebühr pro Gast, keine Provision.

Ihr Haus verdient eine eigene Adresse.

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