Kurz gesagt: Es gibt drei Wege, eine Speisekarte online zu stellen: als hochgeladene PDF-Datei, als digitale Speisekarte oder als Teil der eigenen Restaurant-Website mit Bestellung und Reservierung. Die PDF ist am schnellsten fertig, aber auf dem Telefon mühsam zu lesen und schnell veraltet. Eine digitale Karte lässt sich ändern, durchsuchen und filtern. Auf der eigenen Website kommt dazu, dass Gäste Sie unter Ihrer eigenen Adresse finden und gleich bestellen oder reservieren können.
Welche Möglichkeiten gibt es, eine Speisekarte online zu stellen?
| Weg | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| PDF hochladen | In Minuten erledigt, sieht aus wie die gedruckte Karte, kostet fast nichts | Auf dem Telefon klein und zum Zoomen, nicht durchsuchbar, Preise veralten still, Allergene sind schwer zu finden |
| Digitale Speisekarte | Für den Bildschirm gebaut, lesbar ohne Zoomen, Änderungen sofort sichtbar, Filter für vegan, vegetarisch und Allergene möglich | Die Karte muss einmal sauber angelegt und dann gepflegt werden |
| Karte auf der eigenen Website mit Bestellung | Wie die digitale Karte, dazu Bestellen und Reservierung am Gericht, erreichbar unter Ihrer eigenen Adresse | Mehr Einrichtung am Anfang; die Website muss laufen und aktuell bleiben |
Wer seine Karte als Foto oder PDF ablegt, hat sie online, aber nicht nutzbar: Der Gast zoomt, wischt, verliert die Stelle und schließt die Datei wieder. Dazu kommt der Pflegeaufwand: Ändert sich ein Preis, müssen Sie die Datei neu erstellen und neu hochladen.
Was gehört in eine gute Online-Speisekarte?
- Preise am Gericht, in Euro und aktuell. Ein Preis, der nicht stimmt, ist schlimmer als gar keiner.
- Größen und Optionen mit eigenem Preis: klein, groß, extra Käse. Der Gast sieht, was die Variante kostet, bevor er fragt.
- Allergene und Zusatzstoffe am Gericht, nicht in einem Anhang. Das gilt auch, wenn bestellt wird; Hintergründe im Ratgeber Allergenkennzeichnung im Restaurant.
- Ein Schalter für «ausverkauft». Was die Küche nicht mehr hat, darf nicht bestellbar bleiben.
- Kennzeichnung vegan, vegetarisch, halal, damit Gäste filtern können, statt zu lesen.
- Fotos, wenn Sie welche haben. Ohne Foto ist eine klare Beschreibung besser als ein schlechtes Bild.
- Ein QR-Code am Tisch, der direkt auf Ihre Karte zeigt, nicht über einen fremden Dienst.
- Ein Link im Google-Profil, damit Gäste die Karte schon in der Suche und auf der Karte von Google Maps erreichen.
Wie bekomme ich die Speisekarte in Google Maps?
Google lässt Sie im Unternehmensprofil einen Link zur Speisekarte hinterlegen. Wie das Eintragen funktioniert, beschreibt die Hilfe zum Google-Unternehmensprofil. Der Link sollte auf eine Seite zeigen, die auf dem Telefon sofort lesbar ist, also nicht auf eine große PDF. Was ein Profil sonst braucht, steht im Ratgeber Google-Unternehmensprofil für Restaurants.
Wie funktioniert die Speisekarte mit QR-Code?
Der QR-Code auf dem Tisch öffnet die Karte im Browser des Gastes, ohne App und ohne Anmeldung. Wichtig ist, wohin er führt. Zeigt er über einen fremden Dienst auf Ihre Karte, hängt Ihre Tischkarte von diesem Dienst ab. Zeigt er direkt auf Ihre eigene Internetadresse, bleibt der Code gültig, auch wenn Sie die Karte ändern. Aufsteller mit dem Code lassen sich drucken und auf die Tische stellen. Wer zusätzlich eine Karte auf Papier möchte, sollte sie aus derselben Quelle ziehen wie die Online-Karte, damit Preise nirgends auseinanderlaufen.
Wann lohnt sich die Karte auf der eigenen Website?
Dann, wenn die Karte mehr sein soll als ein Schaufenster. Auf der eigenen Seite gehören Karte, Öffnungszeiten, Reservierung und Bestellung zusammen: Der Gast liest, tippt auf «+», wählt die Abholzeit und ist fertig. Ihr Name steht in der Adresszeile, nicht der eines Portals, und Gäste, die Sie einmal gefunden haben, finden Sie wieder. Wer schon eine Website hat, die ihm gefällt, kann sie behalten und nur Bestellung oder Reservierung unter einer eigenen Adresse ergänzen.
So macht es Resmuar
Sie schicken Ihre gedruckte Karte als PDF oder Foto. Wir übertragen sie, ein Mensch prüft jede Zeile, und Sie sehen das Ergebnis vor der Freigabe. Danach pflegen Sie die Karte im Panel oder schreiben uns. Die digitale Speisekarte von Resmuar zeigt Preise, Allergene nach LMIV, Größen und Optionen je Gericht, Kennzeichnungen für vegan, vegetarisch und halal sowie Fotos, die wir aufbereiten. Ganze Allergen-Familien blendet der Gast mit einem Tipp aus. «Ausverkauft» ist ein Schalter und stellt sich um 04:00 Uhr von selbst zurück.
Fertige Tischaufsteller mit QR-Code druckt das Panel für Sie. Der Code zeigt direkt auf Ihre Website, unter Ihrer eigenen Adresse. Die Karte ist Teil der Restaurant-Website, und wer möchte, schaltet Bestellen zum Abholen und die Reservierung dazu. Jedes Modul lässt sich einzeln zu- oder abschalten, auch nur die Speisekarte ist möglich. Einen Eindruck gibt die Demo.
Häufige Fragen
Reicht es, die Speisekarte als PDF hochzuladen?
Es ist ein Anfang, aber kein guter Dauerzustand. Eine PDF ist auf dem Telefon mühsam zu lesen, nicht durchsuchbar, und jede Preisänderung bedeutet eine neue Datei. Für Allergene und Zusatzstoffe gilt: Sie müssen am Gericht gut sichtbar, deutlich und lesbar stehen.
Brauchen meine Gäste eine App für die digitale Speisekarte?
Nein. Der QR-Code öffnet die Karte im Browser des Telefons. Nichts wird heruntergeladen, nichts muss installiert werden.
Kann ich nur die Speisekarte online stellen, ohne Bestellung und Reservierung?
Ja. Die Website ist das Fundament, jedes Modul schalten Sie einzeln zu oder ab. Nur die Speisekarte ist möglich, Bestellen zum Abholen und Reservierung kommen bei Bedarf dazu.
Kann ich meine Speisekarte erstellen lassen?
Ja. Bei Resmuar schicken Sie Ihre Karte als PDF oder Foto, wir übertragen sie, und ein Mensch prüft jede Zeile. Sie sehen das Ergebnis, bevor irgendetwas veröffentlicht wird. Meist steht das Haus nach wenigen Tagen.