Kurz gesagt: Ein Bestellsystem für Café und Bäckerei lässt Gäste auf Ihrer Website vorbestellen und zu einer festen Zeit abholen. Es braucht Abholzeiten mit Vorlaufzeit, einen Ausverkauft-Schalter, Größen und Optionen, Allergene und stimmige Öffnungszeiten. Backplanung und Waage ersetzt es nicht.
Wofür bestellen Gäste im Café und in der Bäckerei vor?
Vor allem für drei Situationen, und alle haben mit Zeit zu tun.
- Der Morgen vor der Arbeit. Brötchen, Kaffee, ein belegtes Brot. Wer vorbestellt, steht nicht in der Schlange und holt zur gewählten Uhrzeit ab. Sie verteilen die Spitze, statt sie nur auszuhalten.
- Das Frühstück für mehrere. Eine Box fürs Team, ein Tablett für den Besuch. Das braucht Mengen, Optionen und eine verlässliche Abholzeit.
- Kuchen und Torten. Bestellt wird oft einige Tage vorher, mit Größe und Sorte. Hier sind Absprachen wichtiger als ein Warenkorb, dazu weiter unten mehr.
Warum nicht über eine Bestellplattform?
Weil ein Anteil je Bestellung bei kleinen Bons besonders ins Gewicht fällt: Bestellplattformen nehmen 13 bis 30 Prozent vom Bestellwert, und der Gast ist danach der Gast der Plattform. Ein eigenes Bestellsystem auf Ihrer Website kostet stattdessen einen festen Beitrag. Die Zahlen für Ihr Haus rechnet Ihnen der Ratgeber Online bestellen zum Abholen, ohne Provision vor.
Was muss ein Bestellsystem für Café und Bäckerei können?
| Anforderung | Warum sie im Café und in der Bäckerei zählt |
|---|---|
| Abholzeiten mit Vorlaufzeit | Belegte Brote und Frühstück brauchen Zeit; die Zeiten sollen zur Küche passen, nicht zu einem Raster |
| Ausverkauft-Schalter | Was um 10 Uhr weg ist, darf nicht mehr bestellbar sein |
| Größen und Optionen | Klein oder groß, mit oder ohne Aufschlag, jeweils mit eigenem Preis |
| Allergene beim Bestellen | Gluten, Milch, Nüsse und Ei sind in Backwaren die Regel, nicht die Ausnahme |
| Stimmige Öffnungszeiten | Abholzeiten dürfen nicht in Zeiten fallen, in denen Sie geschlossen haben |
Abholzeiten und Vorlaufzeit
Ein Gast wählt eine Uhrzeit, die Sie auch halten können. Bei Resmuar kommen die Abholzeiten aus Ihrer Küchenplanung samt Vorlaufzeit, nicht aus einem festen Kalender-Raster.
Ausverkauft mit einem Schalter
Der letzte Käsekuchen ist weg, und trotzdem bestellt jemand ihn? Das kostet Vertrauen. «Ausverkauft» setzen Sie am Gericht mit einem Schalter, am nächsten Morgen um 04:00 Uhr stellt er sich von selbst zurück. Ein zweiter Schalter stoppt die Abholung insgesamt, wenn die Theke am Anschlag ist.
Größen, Optionen, Allergene
Pro Gericht legen Sie Größen und Optionen mit eigenem Preis an, zum Beispiel klein, groß, extra Käse. Allergene und Größen stehen auch beim Bestellen dabei. In einer Bäckerei spielt Gluten die Hauptrolle. Die 14 Allergene hängen am Gericht, Gluten ist darunter, und Gäste können ganze Familien ausblenden, etwa «alles mit Gluten». Wie die Pflicht dahinter aussieht, erklärt der Ratgeber Allergene kennzeichnen. Bei losen Backwaren ist die Verantwortung für die Angaben Ihre; das Panel zeigt Ihnen lediglich, wo Beschreibung und Kennzeichnung nicht zusammenpassen.
Öffnungszeiten und Feiertage
Prüfen Sie vor dem Start, ob Ihre Öffnungszeiten stimmen, auch an Tagen, die vom Üblichen abweichen: Brückentage, Feiertage, Betriebsferien. Die Abholzeiten richten sich nach den Zeiten, die Sie im Panel eingestellt haben. Was dort nicht stimmt, steht später falsch auf der Website und in Ihrem Google-Profil. Mehr dazu im Ratgeber Google Unternehmensprofil.
Was ersetzt ein Bestellsystem nicht?
Ehrlich gesagt: einiges, was in einer Backstube zählt.
- Keine Backplanung. Resmuar plant nicht, wie viele Brötchen morgen früh gebacken werden. Das bleibt Ihre Sache, mit Ihrer Erfahrung oder Ihrer eigenen Software.
- Keine Waage, kein Gewicht. Es gibt keine Abrechnung nach Gewicht, etwa für Brot nach Maß oder Kuchen nach Stück vom Blech. Preise stehen pro Gericht, Größe oder Option fest.
- Keine Lagerführung. «Ausverkauft» ist ein Schalter, kein Warenbestand, der sich selbst herunterzählt.
- Kuchen mit Wunschtext sind eine Absprache. Wie weit im Voraus Ihre Gäste bestellen sollen, wie Sie Sonderwünsche aufnehmen und ob Ihr Ablauf in die Bestellung passt, klären wir vor der Einrichtung mit Ihnen. Schreiben Sie uns, wie Sie heute Torten annehmen.
Wie führe ich die Vorbestellung im Alltag ein?
Am besten klein anfangen, mit dem, was ohnehin Schlange macht.
- Die Spitze benennen. Meist sind es zwei Zeiträume: der Morgen vor der Arbeit und die Mittagspause. Dafür lohnt sich die Vorbestellung zuerst.
- Das Sortiment begrenzen. Nehmen Sie anfangs nur das auf, was schnell geht und sich gut verpacken lässt. Die Karte wächst später.
- Die Abholung sichtbar machen. Ein Hinweis an der Kasse, ein QR-Code am Tresen, der Link im Google-Profil. Wer einmal vorbestellt hat und ohne Warten bedient wurde, kommt meist wieder so.
- Das Team einbinden. Wer an der Theke steht, muss wissen, wo die Bestellung liegt und wie der Status auf «Abholbereit» wechselt. Die Knöpfe sind groß und für den Tresen gebaut.
- Nach zwei Wochen nachsehen. Welche Zeiten sind beliebt, was ist zu oft ausverkauft, was wird nie bestellt? Danach passen Sie Karte und Abholzeiten an.
So macht es Resmuar
Resmuar richtet Ihre Website mit digitaler Speisekarte und Bestellen zum Abholen ein. Der Gast tippt auf «+», wählt die Uhrzeit, trägt Name und Telefon ein und sieht auf der Bestätigungsseite den Stand bis «Abholbereit». Bezahlt wird bei Ihnen am Tresen, oder online über Ihr eigenes Stripe-Konto, wenn Sie das einschalten. Neue Bestellungen läuten auf jedem angemeldeten Gerät, und die Küche arbeitet sie in drei Stufen ab: Neu, In der Küche, Abholbereit. Die Karte ist dieselbe wie die digitale Speisekarte mit QR-Code auf dem Tisch. Wenn Sie Ihre Karte als PDF oder Foto schicken, übertragen wir sie und ein Mensch prüft jede Zeile. Es gibt einen festen Beitrag und keine Provision. In der Demo können Sie den ganzen Weg selbst durchgehen.
Zum Einstieg hilft meist ein Ablauf: Karte einrichten lassen, den Link in Ihr Google-Profil setzen und vor Ort mit einem QR-Code am Tresen darauf hinweisen. Wie die Karte online richtig steht, zeigt der Ratgeber Speisekarte online stellen.
Häufige Fragen
Kann ich in meiner Bäckerei Brötchen online vorbestellen lassen?
Ja. Gäste bestellen auf Ihrer Website, wählen eine Abholzeit und zahlen bei der Abholung oder, wenn Sie es einschalten, online. Wie viel Vorlauf Sie brauchen, legen die Abholzeiten aus Ihrer Küchenplanung fest.
Was passiert, wenn etwas ausverkauft ist?
Sie setzen das Gericht mit einem Schalter auf «Ausverkauft», es ist dann nicht mehr bestellbar. Um 04:00 Uhr stellt sich der Schalter von selbst zurück. Ein weiterer Schalter stoppt die Abholung insgesamt.
Ersetzt das Bestellsystem meine Backplanung?
Nein. Resmuar enthält keine Produktionsplanung, keine Waage und keine Lagerführung. Es nimmt Bestellungen an und zeigt sie der Küche; wie viel Sie backen, entscheiden weiterhin Sie.
Brauchen meine Gäste eine App?
Nein. Die Karte öffnet sich im Browser des Telefons, per QR-Code oder über Ihre Website. Nichts muss heruntergeladen werden.